Echo des Todes



 

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So März 22, 2015 4:53 pm geschrieben.


Die Storyline



Tapp Tapp, plitsch platsch. Stille.
Unter einem riesigen mit Glas überspanntem Gang stand ein kleines Mädchen.
Platsch Platsch. Von dem vielem Blut am Boden waren ihre Schuhe schon ganz rot gefärbt.
»Tick. Tack. Ticktack. Unsere Zeit läuft ab.«
Ihre Stimme war grauenvoll. So zarte Worte gefüllt mit schrecklicher Bedeutung.
Ihr Blick schweifte über den Weg der noch vor ihr lag, welcher endlos erschien.
Einige Meter entfernt lag ein Mann am Boden, unfähig zu Laufen da ihm ein Fuß fehlte, sowie das andere Bein. Trotzdem gab er nicht auf. Mit letzter Kraft zog er sich an seinen 8 verbleibenden Fingern über die Straße.
»Es hat keinen Zweck. Wir können nicht weglaufen.«
Das Mädchen blieb vor dem Mann stehen.
Sie wirkte wie eine Tote. Oder sie war der Tod selber. Nicht älter als 4, lange weiße Haare und ein leerer roter Blick.
»Wir sind schon tot. Du brauchst keine Angst zu haben.« Aber ihre Stimme verriet das Gegenteil.
»Warte, ich…«, waren die letzten Worte des Mannes, denn mit einem Mal steckte ihm ein Messer im Rücken.
Nach einem längerem Gehen kam das Mädchen in einem riesigen rundem Saal an. In der Mitte ein Tisch wo schon 9 der 10 Stühle besetzt waren.
Als das Mädchen bemerkt wurde, standen die Personen auf und verneigten sich. Eine Frau, die direkt dem Mädchen gegenüber auf einem Thron saß, ergriff das Wort. »Willkommen, Hibiko, Hüterin und Göttin des Todes.« Sie setze sich - das Mädchen nicht. »Was führst du im Schilde?« Ihre Stimme klang kühl. Sie meinte es todernst. »Das müsste ich eher dich fragen. Seit wann steht es dem Tod zu, das Leben in Frage zu stellen?« Die Frau war um einiges größer als Hibiko, bestimmt 20 Jahre alt, hatte lange blonde Haare und leuchtend grüne Augen. »Du bist diejenige, die mein Werk zerstört. Tod nimmt Leben die Kraft.«
»Nein«, erwiderte das Mädchen. »Glaubst du ernsthaft, das Leben würde seine Energie behalten, wenn der Tod es nicht nehmen würde? Nein, das würde es nicht. Es würde immer mehr an Kraft verlieren, bis es irgendwann so ausgelaugt ist, dass es nur noch sterben will.« Die letzten Worte des Mädchens hörte man nur undeutlich. Denn dort, wo sich ihr Blick auf die Brust der Frau fixiert hatte, breitete sich ein dunkelroter Fleck aus, während diese aus Leibeskräften schrie. Schlussendlich wandte sich das Mädchen an die Personen, die noch am Tisch saßen, welchen nun vollzählig waren. »Das Leben gehört nun dem Tod.« Im selben Moment entfaltet sich hinter ihr ein weißer Flügel. »Und ich bin der Tod.« Sie entblößte einen schwarzen Flügel. »Ein Leben ohne Tod. Gut möglich. Aber nun, da der Tod kein Leben mehr hat, werdet ihr eure Kräfte einsetzen müssen.« Sie wurde unerwartet unterbrochen. Ein Mann hatte sich erhoben, auf seinem Gesicht ein trotziger Ausdruck. »Wieso -« Aber auch er wurde unterbrochen. »Wieso ich das getan habe? Nun, ich habe es nicht. Jedes Leben wird irgendwann dem Tod eigen.« Das Mädchen schwieg kurz. »Auch das Leben der Welt.« »Was passiert jetzt mit denen da unten?« Die Antwort des Mädchens ließ auf sich warten. »Ich weiß es nicht genau. Aber das Leben, das schon existierte, wird weiterleben. Und natürlich genauso sterben. Aber es wird nie wieder neues Leben geben. Auch das Leben dort wird sterben. Wir wissen nur nicht, wann.«
~ 200 Years before death | Akyr - Reich der Götter


180 Years before death | Okyr, heutige Welt
Zwanzig Jahre sind seit dem Vorfall damals vergangen. Die Menschheit kämpft verzweifelt um das Überleben, aber die Seuche 'The Death', die bereits jeder fünfzigste Neugeborene von Geburt an in sich trägt, frisst immer weiter die Gesellschaft auf. Sie tötet die Betroffenen zehn Tage nach der Geburt/Infektion. Doch bevor dies geschieht, werden ein bis zwei weitere Menschen infiziert, egal ob sie Kontakt mit der betroffenen Person hatten oder nicht. Zudem konnten gegen den Virus keine Medikamente entwickelt werden, da die Krankheit keine Symptome zeigte, und man somit gar nicht wusste, wer erkrankt war.
~ Stand bis vor 3 Jahren


Piep piep piep piep.
Die Mutter war die einzige, die das Kind auf der Intensivstation besuchen durfte.
Piep piep.
Schläuche hingen zu allen Seiten des kleinen Körpers heraus. Er war der erste, bei dem man 'The Death' feststellen konnte.
Piep piep.
Der Mutter liefen Tränen die Wangen herunter. Sie wusste, dass heute der letzte Tag ihres Kindes sein würde, auch wenn der enorme Fortschritt in den vergangenen drei Jahren das Leben des Jungen um ein Jahr verlängern konnte.
Pieeeep Pieeeep.
Die Abstände zwischen den Geräuschen wurden kürzer.
Piep.


Die Mutter wollte sich gerade zu dem Kind vorbeugen, doch es war verschwunden. Sie sah sich verwirrt um, der Schock hatte ihr die Tränen aus den Augen getrieben. Plötzlich erschallte hinter ihr eine Stimme. »Ich bin nicht tot.« Die Frau drehte sich verwirrt herum. Hinter ihr stand ein Abbild ihres Sohnes, strahlend wie ein Engel. Oder war es ihr Sohn? Plötzlich erschien hinter ihm eine weitere Person. Eine Frau mit lange goldenen Haaren und ebenso goldenen Augen legte ihm eine Hand auf die Schulter. »Dein Sohn, sowie alle anderen Menschen der heutigen Zeit sind die Verkörperung des lebendigen Todes. Das Leben ist gestorben und lebt im Tod weiter. Doch bei deinem Sohn hat unsere Göttin es das erste Mal geschafft, die Anwesenheit ihrer selbst. Die Anwesenheit der Göttin des lebenden Todes, durch etwas anderes zu ersetzen. Durch mich, die Göttin des Lichtes. Er wird nicht sterben können, doch wir sind uns auch nicht den Folgen bewusst, die meine Anwesenheit in seinem Geist für ihn haben wird. Aber ich möchte ihn dir hiermit zurückgeben.« Mit einem Mal nahm die Göttin ihre Hand von der Schulter des Jungen, dessen Leuchten augenblicklich erlosch. Im nächsten Moment war sie verschwunden, doch der Junge war noch da.

Heute
Immer öfter wurde 'The Death' festgestellt. Und immer öfter wurde die Göttin des lebenden Todes im Geist der Erkrankten durch einen anderen Gott ausgetauscht. Mit der Zeit entwickelten sich bei diesen Personen gewisse Fähigkeiten, die mit dem jeweiligen Gott ihn ihrem Geist zusammenhingen. Doch auch das hatte seine Nachteile. Einige der 'God Lives', wie sie nun genannt wurden, hielten sich für etwas besseres und wollten nichts mehr mit den 'Empty Souls', wie nun der Name 'normaler' Menschen war, abgeben. Andere wollten sich nur mit gewissen 'God Lives' abgeben, und wieder andere nur mit Menschen. Und auch die 'Empty Souls' entwickelten unter sich ihre Eigenheiten. Die Gesellschaft wurde in sieben große Clans aufgespalten, die alle ihre Sitten und Regeln hatten. Sie fingen an, gegeneinander Krieg zu führen, bei denen reihenweise 'Empty Souls' starben, und auch einige 'God Lives' dabei verschwanden. Mehrere Kontinente wurden dem Erdboden gleich gemacht, und die Bevölkerung wurde um ein Vielfaches verringert. Die sieben Clans haben sich über ganz Nordamerika ausgebreitet und versuchen nun verzweifelt Frieden zu schließen. Werden sie es schaffen? Oder werden sie untergehen? Was hat es mit der Zeitrechnung bevor Death auf sich? Und wie wirst du dich verhalten?



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